Bewegung im weitesten Sinne hilft, den Teufelskreis des Metabolischen Syndroms aufzuhalten. Durch Bewegung kann kausal auf alle vier Ebenen dieses Krankheitsbildes Einfluss genommen werden. Den Kernpunkt bildet dabei ein moderates Ausdauertraining. Übergewichtsbedingt sollten dabei möglichst gelenk- schonende Bewegungsformen gewählt werden. Besonderes empfehlenswert ist die Bewegung im Wasser mit vielfältigen Möglichkeiten.
In der DEKIMED ® steht deshalb zur Therapie, aber auch in der Freizeit ein großzügiges Schwimmbad mit Kneippbereich zur Verfügung und ermöglicht Bewegungsangebote, die zu Hause kaum realisierbar sind: Aquafitness, Wasser- gymnastik, Schwimmen … sind täglich möglich und beim Metabolischen Syndrom oder seinen Vorstufen sinnvoll.
Wasser hilft, wichtige Körperfunktionen zu verbessern
Herztätigkeit/Durchblutung:
Der Wasserdruck fördert den Stoffwechsel im Gewebe, sorgt für eine verbesserte Durchblutung und eine tiefere Atmung. Die verstärkte Lungentätigkeit führt zu einer besseren Sauerstoffversorgung und langfristig zur Kräftigung der Atemmuskulatur.
Übergewicht/Muskelarbeit:
Durch den höheren Widerstand im Wasser kommt es zu einer verstärkten Muskelarbeit. Eine Bewegung im Wasser stößt auf 60fachen Widerstand, verglichen mit der Widerstandskraft der Luft. Bei intensivem Training kommt es dank der hohen Wärmeleitfähigkeit des Wassers zum sogenannten Auskühleffekt, die Körperwärme wird ständig abgeleitet und dadurch mehr Kalorien verbraucht.
Beweglichkeit:
Viele Patienten mit orthopädischen Beschwerden sind im Wasser in der Lage, Bewegungen schmerzfrei auszuführen. Im Wasser ist man sicher vor Stürzen, und hastige Bewegungen werden abgefedert. Auf diese Weise können Muskeln und Beweglichkeit gelenkschonend trainiert werden.