-->
Weitere Themen

Beste Naturheilverfahren im Test bestätigt

Alternative Medizin wird immer beliebter und ergänzt klassische Mittel und Methoden. Auch die gesetzlichen Krankenkassen erkennen den Trend. Laut FOCUS Money vom Mai 2008 punktet dabei die DEKIMED!

mehr>>

Ordnungstherapie als Gesundheitstraining

Tina Zempel, die leitende Gesundheitstrainerin der DEKIMED, erläutert, warum "Unordnung" in unserem Leben bei vielen Erkrankungen eine Rolle spielt.

mehr>>

Stressbewältigung

Das Therapiemodul "Stressbewältigung" der DEKIMED

mehr>>

Traditionelle Chinesische Medizin

24.05.2006 Um individuelle Aspekte der Erkrankung der Patienten optimal zu berücksichtigen, stehen im integrativen Therapiespektrum zahlreiche Verfahren, z. B. die TCM, zur Verfügung.

mehr>>

Interview Prof. Doering

Interview mit Prof. Doering, Ärztlicher Direktor der Deutschen Klinik für Integrative Medizin und Naturheilverfahren

mehr>>

Grüne Medizin lockt Patienten

Umfragen zeigen: Naturheilkunde kommt an. Grund genug für Kliniken, wirksame Therapien anzuwenden. Die Fallpauschalen berücksichtigen den Mehraufwand naturheilkundlicher Verfahren allerdings nicht. Mit ambulanten Angeboten setzen sie gezielt auf Privatpatienten und Selbstzahler.

mehr>>

Veranstaltung: Integrative Medizin

Der kompetente Patient, der für sich und seine Krankheit Verantwortung übernehmen müsse, stand im Mittelpunkt der Veranstaltung am 07.07.2005 in der Deutschen Klink für Integrative Medizin und Naturheilkunde in Bad Elster. Anlässlich der Vorstellung des ärztlichen Direktors ...

mehr>>

Prominenter Gast in der Deutschen Klinik

Bereits zum fünften Mal konnte Inge Schramm, Verwaltungsleiterin der Deutschen Klinik für integrative Medizin und Naturheilverfahren (DEKIMED), vor wenigen Tagen Monika Diepgen in der traditionsreichen Elsteraner Klinik begrüßen.

mehr>>

Der Phytoführerschein

25 Ärztinnen und Ärzte aus dem Vogtland und Umgebung konnte Verwaltungsleiterin Inge Schramm am vergangenen Samstag in der Deutschen Klinik für Integrative Medizin und Naturheilverfahren in Bad Elster begrüßen. Als historische Veranstaltung bezeichnete Inge Schramm...

mehr>>

 

Ernährungstherapie in der DEKIMED -

Ein wesentlicher Bestandteil der integrativen, multimodalen Behandlung

 

Vielen chronisch Kranken, die zudem an Problemen in mehreren Indikationsbereichen leiden, kann trotz hohen Wissensstandes in der Medizin nicht optimal geholfen werden. Ein wesentlicher Grund ist die hohe Spezialisierung der einzelnen Fachrichtungen: Der Patient findet mit seiner ganz individuellen, multidisziplinären Krankheitsgeschichte zu wenig Beachtung. Allergische Erkrankungen sind auch als Nebendiagnose - wenn eine andere Erkrankung aktuell im Vordergrund steht - nicht zu unterschätzen. Nur wenige Kliniken sind in der Lage, auf Patienten mit Allergien in ausreichender Form einzugehen.

 

Die Kombination der Indikationsbereiche Innere Medizin / Stoffwechsel, Orthopädie und Psychosomatik, der Schwerpunkt der Ernährungsmedizin und die Synthese aus Schulmedizin und wissenschaftlich anerkannten Naturheilverfahren zeichnen die Deutsche Klinik für Integrative Medizin und Naturheilverfahren (DEKIMED) im sächsischen Bad Elster aus. Sie ist damit insbesondere auch für Nahrungsmittelallergiker geeignet.

 

Ganzheitliche Kombination der Therapieangebote

Durch die einzigartige Verbindung von Schulmedizin und Naturheilverfahren ist die DEKIMED seit vielen Jahren erfolgreich in der Behandlung von Patienten, die an Erkrankungen in mehreren Indikationsbereichen leiden:

- Erschöpfungszustände wie Burn out-Syndrom

- Chronische Schmerzerkrankungen wie Fibromyalgie, Migräne, Arthrose

- Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes, Sprue, Adipositas

- Psychosomatische Erkrankungen wie Depression, Reizdarm

- Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck

 

Erfolge zeigen sich zum Beispiel bei Schmerzpatienten, berichtet Prof. Doering von der DEKIMED, die mit ihrem besonderen Konzept einen bayrischen Klinikförderpreis erhielt. Fachleute schätzen die Zahl chronisch Schmerzkranker in Deutschland mittlerweile auf rund sechs Millionen, darunter auch Allergiker. „Um eine Schmerzerkrankung wirkungsvoll zu behandeln, muss man sich intensiv mit dem Menschen und seiner Lebenssituation befassen.“ sagt Professor Doering. Bei der Erstellung eines Therapieplanes bilden Ärzte verschiedener Fachrichtungen, Oecotrophologen, Psychologen, spezielle Gesundheitstrainer, Sportlehrer und Physiotherapeuten zusammen mit dem Patient ein Team mit dem Ziel, den Patienten langfristig von den oftmals starken Schmerzmitteln zu entwöhnen und schmerzfrei werden zu lassen. Bestehende Nebendiagnosen in Form von Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder –allergien sind dabei kein Problem für die Ernährungsfachleute in der Klinik.

 

In der DEKIMED werden moderne Hochschulmedizin und wissenschaftlich anerkannte Naturheilverfahren unvoreingenommen und individuell kombiniert. So natürlich wie möglich, so schulmedizinisch wie nötig – dementsprechend wird für jeden Patient nach einem ausführlichen Anamnesegespräch ein ganz persönlicher Therapieplan erstellt. Ein großzügiges Schwimmbad, Kneippanlagen innen und außen, Sauna, Lehrküchen und zahlreiche moderne Diagonistik- und Therapiegeräte (z. B. Langzeit-EKG und -Blutdruckmessung, Lungenfunktionstest, Doppler-Sonografie, Hyperthermie, SpaceCurl) stehen zur Behandlung zur Verfügung. Völlig reguläre Leistungen im Rahmen der stationären Vorsorge- oder Reha-Maßnahmen sind dabei die integrativen Behandlungen:

- Klassische Naturheilverfahren (wie Bewegung, Kneipp, Blutegel, Ordnungstherapie)

- Moderne Naturheilverfahren (wie Neuraltherapie, Chirotherapie)

- Traditionelle chinesische Medizin (z. B. Akupunktur, Moxibustion, Tuina, Qi Gong)

- Homöopathie (z. B. spezielle Medikamente)

- Phytopharmakotherapie (z. B. spezielle Medikamente)

- Ernährungsmedizin (z. B. Heilfasten, Vollwerternährung, Diät)

 

Ernährungsberatung und Ernährungstherapie optimiert Lebensqualität

In der DEKIMED wird regulär ein vollwertiges Ernährungskonzept praktiziert. Im Rahmen der angebotenen Vollwert-Ernährung werden frische, gering verarbeitete Nahrungsmittel bevorzugt. Pseudoallergische Reaktionen auf Nahrungsmittelzusatzstoffe können daher weitgehend ausgeschlossen werden. Doch mitunter reicht das nicht aus: Allergien und Intoleranzen gegenüber Grundnahrungsmitteln werden bei der Gestaltung des individuellen Essensangebotes berücksichtigt. Aufgrund von Krankengeschichte und vorliegenden Diagnosen spricht der behandelnde Arzt eine Kostverordnung aus. Da im Haus selbst keine Allergiediagnostik durchgeführt wird, sollten Testergebnisse, die mit Hilfe aussagekräftiger allergologischer Verfahren, wie z.B. Nachweis spezifischer IgE-Antikörper, Prick(-zu-Prick)-Test oder Provokation ermittelt wurden, von zuhause mitgebracht werden.

 

Im Anschluß an das ärztliche Aufnahmegespräch besteht für alle Patienten die Möglichkeit, inhaltliche und organisatorische Details zur verordneten Kostform mit einer allergologisch erfahrenen Diätassistentin oder Oecotrophologin zu besprechen. Nachgewiesene Allergene können aus dem Speiseplan des Patienten ausgeschlossen und durch gut verträgliche Alternativen ersetzt werden. Dank eines umfangreichen Lebensmittelsortiments und mit Hilfe der küchentechnischen Fertigkeiten der mit der Speisenzubereitung betrauten Diätassistentinnen wird auch bei Unverträglichkeiten ein ernährungsphysiologisch ausgewogenes und schmackhaftes Essen angeboten. Da der weitaus überwiegende Anteil der Speisen in der klinikeigenen Küche selbst zubereitet wird, kann bei der Speiseplangestaltung individuell auf die Bedürfnisse des Patienten eingegangen werden.

 

Auch eine glutenfreie Ernährung bei gesicherter Sprue sowie eine fructosearme Ernährung bei Fructosemalabsorption bzw. eine lactosearme Kost bei Milchzuckerunverträglichkeit können gewährleistet werden. Bei Verdacht auf Lactoseintoleranz besteht die Möglichkeit, einen entsprechenden Test im Haus durchführen zu lassen. In einem ausführlichen Einzelberatungsgespräch können bei Bedarf Erläuterungen zur jeweiligen Diagnose, Hilfestellungen bei der Prüfung von Verträglichkeiten und Empfehlungen zur Lebensmittelauswahl gegeben werden. Auch auf Unsicherheiten bzgl. der Relevanz vorliegender Testergebnisse wird eingegangen. Da bei Vorliegen eines positiven Testbefundes nicht zwangsläufig Reaktionen auf das betreffende Lebensmittel auftreten müssen, sollten in einer allergologisch orientierten Ernährungsanamnese oder bei Provokation eindeutige ursächliche Zusammenhänge zu vorhandenen Beschwerden erkennbar sein, bevor Nahrungsmittel gemieden werden. Nicht selten setzen Patienten strenge Diätempfehlungen um, die auf der Basis nicht anerkannter Testverfahren erstellt wurden. Hier ist eine Überprüfung anhand der Erfahrungen des Patienten dringend erforderlich. Häufig führt die Einhaltung der Diät zu unnötiger Einschränkung, starker Verunsicherung und erhöhtem Leidensdruck – ohne dass sich die Beschwerden bessern.

 

Bei Beschwerden unklarer Ursache und Verdacht auf eine Lebensmittelunverträglichkeit wird in der DEKIMED ein Ernährungs- und Symptomprotokoll vom Patienten geführt, um eine konkrete Verdachtsdiagnose stellen zu können. Unter Berücksichtigung der Beobachtungen des Patienten kann zusammen mit der Ernährungsberaterin Ursachenforschung betrieben werden. Insbesondere bei Symptomen im Bereich des Magen-Darm-Traktes sollten nicht nur allergische Ursachen, sondern neben Kohlenhydrat-Unverträglichkeiten vor allem das Vorliegen eines Reizdarmsyndroms in Betracht gezogen werden. Diese psychosomatische Problematik kann in der DEKIMED adäquat einer „echten“ Unverträglichkeit behandelt werden.

 

(Nachzulesen in „ALLERGIE konkret“ dem Magazin des Deutschen Allergie- und Asthmabundes e. V., Ausgabe 1/2008)