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Prof. Dr. med. Thorsten Doering, Facharzt für Innere Medizin, Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin sowie Facharzt für Allgemeinmedizin, ist der Ärztliche Direktor der Deutschen Klinik für Integrative Medizin und Naturheilverfahren. Er verfügt über folgende Zusatzbezeichnungen: Naturheilverfahren, Ernährungsmedizin, Psychotherapie, Manuelle Medizin, Sportmedizin sowie Rettungsmedizin. Zudem ist er Diabetologe (DGG) und Zertifizierter Qualitätsmanager. Er lehrt an der Medizinischen Hochschule Hannover.

 

Tina Zempel, Gesundheitstrainerin in der DEKIMED seit 1998 Diplom-Oecotrophologin (Uni Gießen), Fachreferentin für Gesundheitstraining (Zentrum für naturheilkundliche Forschung München), Fachberaterin für Fasten, Vollwerternährung, Kinderernährung (UGB Gießen), NLP-Practitioner (DVNLP) / in Ausbildung zum NLP-Master, Kursleiterin Progressive Muskelentspannung (Olschewski), MIPAS- Migräne-/Kopfschmerztrainerin

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Die Chancen der Integrativen Medizin beim Burn-Out-Syndrom

Gesundheitstraining als („Lebens-)Ordnungs“- Therapie

Es trifft keineswegs nur den Top-Manager, vielmehr werden heutzutage auch Lehrer, Krankenschwestern und viele andere Opfer des Burn-Out-Syndroms. An dieser totalen psychischen und oft auch körperlichen Erschöpfung leiden vor allem Menschen, die in ihrem Beruf stark engagiert sind, sich aber oft gnadenlos unter Erfolgs- und Durchhaltedruck setzen und damit ihre Kräfte überfordern. Die Deutsche Klinik für integrative Medizin und Naturheilverfahren (DEKIMED) in Bad Elster erzielt gute Behandlungserfolge mit ihrem ganzheitlichen integrativen Konzept, das individuell auf das Krankheitsbild und die jeweiligen Ursachen abgestimmt wird. Das spezielle Gesundheitstraining zeigt Wege, um wieder zum persönlichen Gleichgewicht zu finden.

Symptome des Burn-out-Syndroms

Experten kennen mehr als 130 verschiedene Symptome des Burn-out-Syndroms, die zum Teil auch gleichzeitig auftreten können. Meistens äußert sich die Erkrankung in körperlichen Beschwerden, zum Beispiel Magen-Darm-Problemen wie Verstopfungen, Blähungen oder Sodbrennen. Das Atemsystem kann mit Luftnot und Atembeschwerden, das Herz-Kreislauf-System mit Bluthochdruck, Herzrasen oder Herzstolpern reagieren. Auch psychische Erkrankungen können Symptome eines Burn-out-Syndroms sein: Nicht wenige Patienten leiden an Depressionen oder Angstzuständen.

 

Ausweg aus dem Teufelskreis

Beim Burn-out-Syndrom wie bei allen chronischen Erkrankungen muss besonders die enge Verzahnung zwischen Körper und Seele beachtet werden. Oft verstärken seelische Konflikte körperliche Symptome oder lösen diese sogar aus, während ständige Beschwerden und Schmerzen wiederum die Psyche belasten. Dieser Teufelskreis lässt sich nur durch ein konsequentes gesundheitsbewusstes Verhalten durchbrechen. Dazu gehört die regelmäßige Einnahme der verordneten Therapie, dazu gehört aber auch ein gesunder Lebensstil. Prof. Dr. med. Thorsten Doering, Ärztlicher Direktor der DEKIMED: „Durch gesundheitsbewusstes Verhalten kann ein Patient seine Risikofaktoren minimieren und damit seine Gesundheit verbessern.“

In der Deutschen Klinik für Integrative Medizin und Naturheilverfahren arbeiten Ärzte und Therapeuten verschiedener Fachrichtungen interdisziplinär zusammen. So werden die Behandlungsmaßnahmen für jeden Patienten ganz individuell ausgewählt. Prof. Dr. med. Thorsten Doering: „Das integrative Behandlungskonzept unserer Klinik ist ein maßgeschneiderter Anzug. Durch die umfangreichen Qualifikationen unseres Ärzte- und Therapeutenteams haben wir die Möglichkeit, aus besonders vielen Behandlungsarten diejenige auszuwählen, die für den einzelnen Patienten besonders gut geeignet ist.“

 

Ganzheitliche und integrative Therapie

Je früher ein Burn-out-Syndrom behandelt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Patienten, die in der letzten Phase des Burn-out-Syndroms angekommen sind, brauchen eine Rehabilitationsmaßnahme, in der sie sich nicht nur erholen und wieder gesund werden, sondern vor allem lernen, ihr Leben künftig gesünder, entspannter und stressfreier zu gestalten. In der Deutschen Klinik für Integrative Medizin und Naturheilverfahren wurde ein ganzheitliches und integratives  Therapiekonzept entwickelt, das individuell auf das spezielle Krankheitsbild und die Ursachen abgestimmt wird. Der Aufenthalt in der Rehaklinik bietet die Möglichkeit, mit den Patienten einen Tagesablauf mit gesunder Ernährung und ausreichend Bewegung einzuüben.

Da die Erkrankung als Störung des Gleichgewichts zwischen Körper, Geist und Seele verstanden wird, setzt sich das Therapiekonzept aus drei Bausteinen zusammen:

  • individuell abgestimmten Therapien zur Stabilisierung der Gesundheit, ausgewählt aus schulmedizinischen, naturheilkundlichen und fernöstlichen Behandlungsmethoden
  • speziellen Therapien zur Bewältigung des Burn-out-Syndroms, so dass der Patient lernt, zukünftig besser auf sich zu achten und mit seiner Leistungsfähigkeit hauszuhalten
  • Gesundheitstraining mit Ernährungsberatung,  Bewegungstherapie und Stressbewältigung

Mit der Integrativen Medizin wird erstmals die hochwirksame, aber häufig nur symptombezogene Schulmedizin und die ganzheitlich orientierte Naturheilkunde verbunden. Die Deutsche Klinik für Integrative Medizin und Naturheilverfahren geht mit ihrem integrierten Therapiekonzept aber noch einen Schritt weiter. Denn  Ganzheitlichkeit bedeutet hier nicht nur, dass der Patient passiv schulmedizinisch und naturheilkundlich behandelt wird, sondern dass er aktiv die Verantwortung für seine Gesundheit übernimmt.

 

Gesundheitstraining

Viele Krankheiten werden durch „Unordnung“ im eigenen Leben gefördert oder ausgelöst. Das gilt auch für die psychovegetative Erschöpfung. Auslöser kann eine zu hohe berufliche oder private psychische Belastung sein, aber auch ungesunde Ernährung, Bewegungsarmut sowie der Konsum von Tabak und Alkohol. Die  Lebensführung oder „Lebensordnung“ spielt also eine entscheidende Rolle. Das spezielle Gesundheitstraining als („Lebens-)Ordnungs“- Therapie an der Deutschen Klinik für Integrative Medizin und Naturheilverfahren befähigt den Patienten, krankheitsverursachende Lebensgewohnheiten dauerhaft  umzustellen, die Selbstheilungskräfte zu fördern und selbstständig Einfluss auf seine Gesundheit zu nehmen. Die krankheitsorientierte Schulmedizin ist hier meist überfordert, denn einfache Verbote wie „weniger essen“ oder „Stress meiden“ helfen nicht weiter.

Tina Zempel, Gesundheitstrainerin in der DEKIMED: „Viele unserer Patienten leiden an Erschöpfung und sehnen sich nach mehr Kraft und Freude im Alltag. Wenn sie sich auf die breite Palette des Gesundheitstrainings als Form der Ordnungstherapie einlassen, werden sie in der Lage sein, ihr persönliches Selbstheilungspotential auszuschöpfen und die Therapien der modernen Medizin wirkungsvoll zu verstärken.“

 

Homing – gesundheitsbewusstes Verhalten in der Gruppe erlernen

In der Deutschen Klinik für Integrative Medizin und Naturheilverfahren werden die Patienten in familiären Gruppen mit jeweils 12 bis16 Mitgliedern kontinuierlich über den gesamten Zeitraum der Reha-Maßnahme von ihrem Arzt und ihrem Gesundheitstrainer betreut. Homing nennt sich dieses Prinzip, weil es den Patienten so leichter fällt, sich in der Klinik „heimisch“ zu fühlen und Anschluss zu finden. Zudem fördert die Gruppe die Umstellung zu gesundheitsbewusstem Verhalten: Die gegenseitige Unterstützung, der Erfahrungsaustausch und der Einblick in die Krankheitsgeschichte anderer bewirkt eine bessere Einsicht in die Notwendigkeit einer Änderung des Lebensstils.

Auch werden die Patienten nicht durch Vorträge „berieselt“, sondern haben in ihren „Homing-Familien“ die Möglichkeit, die Informationen direkt anzuwenden und etwa einen Vortrag zum Thema Kneipp dann gemeinsam in der Kneippanlage der Klinik umzusetzen.

In den Stressseminaren arbeiten die Gesundheitstrainer gerne mit Fallbeispielen aus der Gruppe und motivieren die Patienten, ihre Stressfallen und die Möglichkeiten, sich daraus zu lösen, zu Papier zu bringen und gemeinsam zu erarbeiten. Tina Zempel: „Nur 20 Prozent von dem, was man hört, bleiben im Gedächtnis haften, jedoch 90 Prozent von dem, was man gehört, gesehen und selber durchgeführt hat, bleiben in der Erinnerung. Wir holen den Patienten in seiner Lebensrealität ab und helfen ihm, einen geeigneten ‚Hilfe-zur- Selbsthilfe-Koffer’ zusammenzustellen. Die Strategien werden so praxisorientiert vermittelt, dass es leicht fällt, sie mit minimalem Aufwand zuhause weiterzuführen.“


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