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Ziele und Inhalte unserer Behandlungsstrategie

 

1. Hilfe zur Selbsthilfe: das allgemeine Gesundheitstraining

2. Ganzheitliche Behandlung: die integrativen Therapiemodule

3. Der kompetente Patient: die gemeinsame Entscheidungsfindung

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pfeil Der kompetente Patient: die gemeinsame Entscheidungsfindung

Jede Krankheit ist ein individuelles Geschehen. Erbanlagen, Lebensstil und Persönlichkeit beeinflussen die Erkrankung in erheblichen Maße. Die meisten Patienten leiden nicht an einer Indikation sondern weisen weitere Begleiterkrankungen auf. Beispielsweise können Patienten mit Burn-out-Syndrom an Migräne, Bluthochdruck oder Magen-Darm-Problemen leiden. Patienten mit metabolischem Syndrom leiden oftmals zusätzlich unter Herz-Kreislauf- Erkrankungen, Übergewicht und orthopädischen Problemen.

 

Ärzte und Therapeuten verschiedener Fachrichtungen arbeiten interdisziplinär zusammen.

Konventionelle Rehaeinrichtungen neigen zu stark standardisierten Therapiekonzepten, welche die individuellen Bedürfnisse der Patienten zu wenig berücksichtigen. Die Deutsche Klinik geht hingegen ganz individuell vor und wählt die für den Patienten geeignetesten integrativen Behandlungsmethoden aus dem Bereich der Schulmedizin und der Naturheilkunde aus. Um es bildlich zu machen: Das integrative Behandlungskonzept unserer Klinik ist ein maßgeschneiderter Anzug; der konventionelle Ansatz entspricht eher einem Anzug von der Stange, der bei einzelnen Patienten auch durchaus gut sitzen kann, anderen aber überhaupt nicht passt. Durch die umfangreichen Qualifikationen unseres Ärzte- und Therapeutenteams haben wir die Möglichkeit, aus besonders vielen Behandlungsarten diejenige auszuwählen, die für den einzelnen Patienten besonders gut geeignet ist.

 

Gemeinsame Entscheidungsfindung

Ein individuelles Vorgehen erfordert eine intensive Auseinandersetzung mit dem Patienten. Dem persönlichen Gespräch zwischen Arzt und Patienten wird in der Deutschen Klinik daher größte Bedeutung zugemessen. Unser Ziel ist der „kompetente Patient“. Das heißt, am Ende der Rehabilitation ist der Patient Experten für seine Erkrankung bzw. für seine Gesundheit.

 

Um dieses Ziel zu erreichen, wird der Patient von Anfang an in alle Entscheidungen über Diagnose- und Therapieverfahren miteinbezogen. Zum einen erhält der Patient auf diese Weise wichtige Informationen über die Ursachen, Begleiterscheinungen und Risikofaktoren seiner Erkrankung sowie über die Therapiemöglichkeiten. Zum anderen liegt dieser Vorgehensweise die Erfahrung zugrunde, dass ein langfristiger Therapieerfolg auch davon abhängt, ob sich der Patient mit dem Therapieplan identifiziert.

 

Ärzte und Therapeuten haben zwar während des Rehaaufenthaltes die Möglichkeit, die Einhaltung der Therapie zu überprüfen, doch spätestens nach Abschluss der Rehamaßnahme muss diese Kontrollfunktion vom Patienten selbst übernommen werden. Die Einsicht in die Notwendigkeit der verordneten Therapien und eines gesundheitsbewussten Verhaltens ist vor allem nach der Rückkehr des Patienten in den Alltag von entscheidender Bedeutung für eine langandauernde Stabilisierung des Gesundheitszustandes.