1. Hilfe zur Selbsthilfe: das allgemeine Gesundheitstraining
2. Ganzheitliche Behandlung: die integrativen Therapiemodule
3. Der kompetente Patient: die gemeinsame Entscheidungsfindung
Chronische Erkrankungen – das ist in der Fachwelt unbestritten – lassen sich langfristig nur durch ein konsequentes gesundheitsbewusstes Verhalten in den Griff bekommen. Dazu gehört die regelmäßige Einnahme der verordneten Therapie, dazu gehört aber auch ein gesunder Lebensstil.
An letzterem scheitern die meisten ambulanten Therapiepläne. Viele Patienten haben nicht gelernt oder möglicherweise auch verlernt, gesund zu leben. Empfehlungen des behandelnden Arztes sind für die Patienten ohne praktische Anleitung aber nur schwer im Alltag zu realisieren.
Ein Aufenthalt in einer Rehaklinik bietet die Möglichkeit, mit den Patienten einen gesunden Tagesablauf zu trainieren. Doch die Chance wird in vielen konventionellen Rehaeinrichtungen vertan. Zumeist bleibt es auch hier bei theoretischen Vorträgen und passiven Schulungen.
Hier hat die DEKIMED als ehem. Modellklinik der Krankenkassen eine besondere Rolle: Die Deutsche Klinik für Integrative Medizin und Naturheilverfahren ist eine der wenigen Reha- Einrichtungen in Deutschland, die ein gezieltes Gesundheitstraining einsetzt, an dem sich der Patient aktiv beteiligen muss.
Die Besonderheit des Gesundheitstrainings in der Deutschen Klinik ist der so genannte Homing-Ansatz, das heißt, alle Gesundheitstrainings finden in der Gruppe statt. 12 bis 16 Patienten bleiben während ihres gesamten Aufenthaltes zusammen und haben einen festen Arzt und einen Gesundheitstrainer als Ansprechpartner.
Die Gruppendynamik fördert gesunde Verhaltensweisen der Patienten. Die gegenseitige Unterstützung, der Erfahrungsaustausch und der Einblick in die Krankheitsgeschichte anderer bewirkt, eine bessere Einsicht in die Notwendigkeit einer Lebensstiländerung.