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Tag und Nacht gut drauf mit Hopfen und Baldrian
15.12.2006
URL: http://www.naturheilverfahren.medizin-2000.de/tip/tip5.html
Tag und Nacht gut drauf mit Hopfen und Baldrian
Geht es Ihnen auch so? Man hat oft das Gefühl: In unserem Alltag gibt es immer mehr Hektik, Streß und Arbeit. Für viele von uns ist das mitunter zu rasant. Das Tempo, das uns in der heutigen Zeit vor allem im Beruf vor gegeben wird, ist für viele eine große Belastung. Die Folge: Es kommt tagsüber zu starker Nervosität, zu Gereiztheit, zu inneren Verspannungen, zu Ruhelosigkeit und schlechter Laune. Und abends stellen sich dann als Folge Einschlaf-Probleme ein.
Wer dagegen nichts unternimmt, kann mit der Zeit regelrecht krank werden. All diese Symptome eines permanent gestreßten Tagesablaufes können zu organischen Leiden werden.
Jetzt stellt sich die Frage: Wie kann ich all die belastenden Befindlichkeitsstörungen möglichst rasch und einfach bekämpfen? Es bietet sich an, natürliche Kräfte einzusetzen. Gehen wir in die Geschichte zurück: Die legendäre Naturheilerin und Klosterfrau Maria Clementine Martin empfahl in ihrem reichen Repertoire an Rezepten gegen Unruhezustände am Tag und zur besseren Nachruhe die Kombination von Hopfen und Baldrian.
Die Wurzeln des Baldrian-Gewächses enthalten ätherische Öle wie Valtrat, Didro-Valtrat und Ace-Valtrat. Sie hellen die Stimmung auf und stärken das Konzentrations-Vermögen. Dann findet man in der Baldrian-Wurzel Sesqui-Terpene. Sie haben eine entspannende Wirkung, nehmen Ängste und beruhigen und stärken die Nerven und fördern die Einschlafbereitschaft.
Die Zapfen des Hopfen-Gewächses wurden im Jahr 1813 von einem Pariser Apotheker für die Medizin entdeckt. Sie enthalten die Bitterstoffe Humulon und Lupulon, ätherische Öle und Gerbstoffe. Diese Inhaltsstoffe beruhigen, bekämpfen nervöse Magenbeschwerden und Nervosität. Vorerst hat man in der Naturheilkunde entweder Baldrian-Tee oder Hopfenzapfen-Tee getrunken. Bis dann die Klosterfrau Maria Clementine Martin empfahl, Hopfen und Baldrian zu kombinieren.
In der modernen Naturmedizin hat man diese Erkenntnis wissenschaftlich umgesetzt. Man gewinnt aus den Baldrian-Wurzeln und Hopfenzapfen hochdosierte Extrakte der Wirkstoffe. Und diese werden dann in Form von Dragees eingenommen: Man nimmt täglich 2 Dragees. Damit bekommt der Organismus 1.125 Milligramm Baldrian-Extrakt und 247 Milligramm Hopfenzapfen-Extrakt zugeführt. Diese Menge entspricht genau der Vorgabe der deutschen Gesundheitsbehörde. Es handelt sich bei Baldrian und Hopfen um rein pflanzliche Wirkstoffe ohne Neben- und ohne Wechselwirkungen. Speziell die Kombination dieser Naturkräfte ergibt eine gezielte Wirkung für überforderte, nervöse und unruhige Menschen:
Baldrian-Hopfen-Dragees gibt es in der Apotheke und im Drogerie-Handel.