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Rheuma: Was Ihnen hilft

15.12.2006

URL:http://www.bankhofer-gesundheitstipps.de/artikel/16-Rheuma-Was-Ihnen-hilft.html

 

Rheuma: Was Ihnen hilft

An den Volkskrankheiten Rückenschmerzen und Rheuma leiden in Deutschland 12 Millionen Menschen, darunter sogar schon Kinder. Jetzt, wenn die kalten Wochen und Monate kommen, geht es für diese armen Menschen wieder los:

  • Man sitzt länger in einem Sessel und kann danach kaum mehr aufstehen
  • Stechende Rückenschmerzen vom Gesäß bis zum Nacken
  • Nach dem Aufstehen aus dem Bett braucht man einige Minuten, bevor man sich gerade aufrichten und normal gehen kann
  • Grosse Schwierigkeiten wenn man treppab gehen muss: Die Knie schmerzen unerträglich
  • Man wird immer wieder wach, weil bei bestimmten Lagen Gelenke und Knochen schmerzen
  • Das Aus- oder Einsteigen aus dem Auto nach längeren Fahrten ist schwierig, weil man einfach die Gliedmassen nicht gleich wieder richtig gebrauchen kann.

Die Aufzählung der Leiden lässt sich beliebig verlängern, der Verlust an Lebensqualität ist gross. Rücken- und Rheumaschmerzen kann man mit den Mitteln der modernen Medizin, mit Naturheilmittel und mit wärmenden und heilenden Bädern behandeln.

Synthetische Arzneimittel - sogenannte Anti-Rheumatika - sind hochwirksam. Sie lindern die Schmerzen und hemmen Entzündungen. Doch alle haben sie Nebenwirkungen. Bei längerer Therapie werden Magen, Darm, Leber, das Nervensystem, das Knochenmark und die Atemwege angegriffen. Deswegen gehen viele Ärzte dazu über, diese synthetischen Mittel nur in schweren Fällen und auch dann nur zeitlich begrenzt einzusetzen. Zumal die Natur helfende und nebenwirkungsfreie Ersatzmittel bietet.

Da wären zum Beispiel folgende Alternativen zu nennen:

  1. Die Teufelskralle
  2. Haifischknorpel (kommt aus China und den USA)
  3. Pflanzliches hochdosiertes Vitamin E
  1. Die Teufelskralle
    Sie wächst in Namibia und Südafrika, wird von den Medizinmännern der Eingeborenen seit Jahrhunderten als Schmerzmittel eingesetzt. Ihre Wurzel enthält ein umfassendes medizinische Wirkstoff-Gemisch. Die Wurzeln werden ausgegraben, in Scheiben geschnitten, zerkleinert und getrocknet. Daraus wird ein hochdosierter Extrakt gewonnen, der die wissenschaftliche Bezeichnung LI 174 hat. Die in Studien bewiesene Wirkung dieses Extrakts: Er fördert die Ausscheidung von Harnsäuren, wirkt entzündungshemmend und antirheumatisch, entschlackt den Körper und ist schmerzlindernd. Rücken und Gelenke werden wieder beweglicher. Die Wirkung setzt nach etwa 10 bis 14 Tagen ein. Eine Kur sollte mindestens 6 Wochen betragen. Nebenwirkungen sind keine bekannt, Patienten mit Magen- oder Darmgeschwüren sowie mit Gallenstein-Problemen sollten auf die Einnahme verzichten.
  2. Vitamin E kann ebenfalls helfen
    Viele Ärzte verabreichen Rückenschmerz- und Rheuma-Patienten einige Tage hochdosiertes pflanzliches Vitamin E: 1 Mal am Tag 1 Kapsel aus der Apotheke (500 internationale Einheiten). Sehr bewährt bei Hexenschuß.
  3. Der Hailfischknorpe-Extrakt Wird aus dem Skelett des Haifischs gewonnen und enthält Chondroitin. Chondroitin spielt eine entscheidende Rolle im Knorpelstoffwechsel und ist ein essentieller Baustein der Knorpelgrundsubstanz. Haifischknorpel enthalten zusätzlich Kalzium, Phosphor und Zink. Das sind ebenfalls wichtige Bausteine unserer Knorpelsubstanz. Der körpereigene Knorpel wird wieder aufgebaut, die Schmerzen gelindert.


Dazu gibt es folgende Rheuma-Therapien:

  • Kräftigen Sie Ihre Rücken- und Bauchmuskulatur im Fitness-Center
  • Vom Arzt verschriebene Rotlichtbestrahlungen und Wärmemassagen
  • Laser-Behandlungen
  • Eine Gleichstrom-Therapie
  • Fango-Auslagen

Rheuma Behandlung

Es gibt ca. 400 verschiedene Rheumaerkrankungen. Vor vielen kann man sich selbst durch die richtige Ernährung schützen. Wir alle essen zuviel, zu fett und zu süss. Unser Säure-Basen-Haushalt ist nicht in Ordnung, wir sind zu „sauer.“ In einem gesunden Organismus müsste das Verhältnis in der Nahrung 70 Prozent Basen zu 30 Prozent Säuren lauten. Es ist meistens umgekehrt. Essen Sie öfter basisch: Pellkartoffeln, Obst, gedämpftes Gemüse. Nehmen Sie für einige Zeit basische Präparate ein. Gegen zuviel Harnsäure hilft eine Teekur mit grünem Hafertee (Reformhaus oder Apotheke).

Viele Rheuma- und Gelenkerkrankungen kann man aber auch „wegbaden“. In deutschen Heilbädern und Rheuma-Kliniken gibt es viele und gute Angebote. Da ist erstens das eigene Heilwasser, das warm und mit heilenden und lindernden Mineralien angereichert aus grossen Tiefen an die Erdoberfläche kommt. Dort werden Behandlungen mit heilender Erde (Moor, Fango) angeboten. In vielen Heilbädern wurden für Rheuma- und Gelenkkrankheiten spezielle Kälte- und Wärmetherapien entwickelt. Dazu gibt es ein reichhaltiges Angebot an Kursen und ambulanten Therapien, die fast alle von den Kassen übernommen werden.

Was sind die typischen Gelenks-Probleme?

Bei Belastung und Bewegung des Gelenks treten Schmerzen auf. Die Beweglichkeit ist eingeschränkt. Es knirscht im Gelenk. Schwellungen, Rötungen, das Gelenk strahlt Wärme ab. Wenn das gelenk ohne Bewegung schmerzt, dann ist es entzündet.

Wie werden Entzündungen ausgelöst?

Durch Bakterien oder Viren, die oft von anderen Erkrankungen stammen. Sogar eitrige Zähne können Gelenksentzündungen auslösen. Diese verstärken die Durchblutung, das Gelenk schwillt an, Blutwasser dringt in das umliegende Gewebe. Die Schwellung drückt auf die Nerven - der Schmerz ist da. Zerstörte Körperzellen - aber auch körpereigene Abwehrzellen- setzen Stoffe frei, welche die Nervenzellen reizen und die Schmerzen verstärken. Das Gelenk zerstört sich sozusagen selbst.

Prof. Bankhofers Tipps

Akute Schmerzen bessern sich durch eine Kälte-Therapie, chronische Schmerzen durch eine Wärmetherapie. Was jeweils richtig ist wird von den behandelnden Ärzten in den Heilbädern herausgefunden. Im ersten Fall haben sich für die Selbsthilfe kalte Essigwickel (Wasser und Apfelessig mischen) oder Eiswürfel aus dem Kühlschrank bewährt. Im zweiten Fall hilft oft ein Haarföhn oder eine Gummi-Wärmflasche. Ein echtes Oma-Rezept: Kartoffeln mit der Schale weich kochen, zerdrücken und in ein Tuch geben. Das Tuch samt Inhalt mehrer Stunden auflegen. Besorgen Sie sich in der Apotheke eine Fango-Moor-Packung: Im Backofen erhitzen, auf die schmerzende Stelle legen. Bei Einreibungen hat sich Kamille- und Johanniskrautöl gegen Rheuma sehr bewährt. Besonders tiefenwirksam ist die Propolis-Salbe aus dem Bienenstock, denn sie wirkt auch entzündungshemmend.