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Rheuma: Was Ihnen hilft
15.12.2006
URL:http://www.bankhofer-gesundheitstipps.de/artikel/16-Rheuma-Was-Ihnen-hilft.html
Rheuma: Was Ihnen hilft
An den Volkskrankheiten Rückenschmerzen und Rheuma leiden in Deutschland 12 Millionen Menschen, darunter sogar schon Kinder. Jetzt, wenn die kalten Wochen und Monate kommen, geht es für diese armen Menschen wieder los:
Die Aufzählung der Leiden lässt sich beliebig verlängern, der Verlust an Lebensqualität ist gross. Rücken- und Rheumaschmerzen kann man mit den Mitteln der modernen Medizin, mit Naturheilmittel und mit wärmenden und heilenden Bädern behandeln.
Synthetische Arzneimittel - sogenannte Anti-Rheumatika - sind hochwirksam. Sie lindern die Schmerzen und hemmen Entzündungen. Doch alle haben sie Nebenwirkungen. Bei längerer Therapie werden Magen, Darm, Leber, das Nervensystem, das Knochenmark und die Atemwege angegriffen. Deswegen gehen viele Ärzte dazu über, diese synthetischen Mittel nur in schweren Fällen und auch dann nur zeitlich begrenzt einzusetzen. Zumal die Natur helfende und nebenwirkungsfreie Ersatzmittel bietet.
Da wären zum Beispiel folgende Alternativen zu nennen:
Dazu gibt es folgende Rheuma-Therapien:
Rheuma Behandlung
Es gibt ca. 400 verschiedene Rheumaerkrankungen. Vor vielen kann man sich selbst durch die richtige Ernährung schützen. Wir alle essen zuviel, zu fett und zu süss. Unser Säure-Basen-Haushalt ist nicht in Ordnung, wir sind zu „sauer.“ In einem gesunden Organismus müsste das Verhältnis in der Nahrung 70 Prozent Basen zu 30 Prozent Säuren lauten. Es ist meistens umgekehrt. Essen Sie öfter basisch: Pellkartoffeln, Obst, gedämpftes Gemüse. Nehmen Sie für einige Zeit basische Präparate ein. Gegen zuviel Harnsäure hilft eine Teekur mit grünem Hafertee (Reformhaus oder Apotheke).
Viele Rheuma- und Gelenkerkrankungen kann man aber auch „wegbaden“. In deutschen Heilbädern und Rheuma-Kliniken gibt es viele und gute Angebote. Da ist erstens das eigene Heilwasser, das warm und mit heilenden und lindernden Mineralien angereichert aus grossen Tiefen an die Erdoberfläche kommt. Dort werden Behandlungen mit heilender Erde (Moor, Fango) angeboten. In vielen Heilbädern wurden für Rheuma- und Gelenkkrankheiten spezielle Kälte- und Wärmetherapien entwickelt. Dazu gibt es ein reichhaltiges Angebot an Kursen und ambulanten Therapien, die fast alle von den Kassen übernommen werden.
Was sind die typischen Gelenks-Probleme?
Bei Belastung und Bewegung des Gelenks treten Schmerzen auf. Die Beweglichkeit ist eingeschränkt. Es knirscht im Gelenk. Schwellungen, Rötungen, das Gelenk strahlt Wärme ab. Wenn das gelenk ohne Bewegung schmerzt, dann ist es entzündet.
Wie werden Entzündungen ausgelöst?
Durch Bakterien oder Viren, die oft von anderen Erkrankungen stammen. Sogar eitrige Zähne können Gelenksentzündungen auslösen. Diese verstärken die Durchblutung, das Gelenk schwillt an, Blutwasser dringt in das umliegende Gewebe. Die Schwellung drückt auf die Nerven - der Schmerz ist da. Zerstörte Körperzellen - aber auch körpereigene Abwehrzellen- setzen Stoffe frei, welche die Nervenzellen reizen und die Schmerzen verstärken. Das Gelenk zerstört sich sozusagen selbst.
Prof. Bankhofers Tipps
Akute Schmerzen bessern sich durch eine Kälte-Therapie, chronische Schmerzen durch eine Wärmetherapie. Was jeweils richtig ist wird von den behandelnden Ärzten in den Heilbädern herausgefunden. Im ersten Fall haben sich für die Selbsthilfe kalte Essigwickel (Wasser und Apfelessig mischen) oder Eiswürfel aus dem Kühlschrank bewährt. Im zweiten Fall hilft oft ein Haarföhn oder eine Gummi-Wärmflasche. Ein echtes Oma-Rezept: Kartoffeln mit der Schale weich kochen, zerdrücken und in ein Tuch geben. Das Tuch samt Inhalt mehrer Stunden auflegen. Besorgen Sie sich in der Apotheke eine Fango-Moor-Packung: Im Backofen erhitzen, auf die schmerzende Stelle legen. Bei Einreibungen hat sich Kamille- und Johanniskrautöl gegen Rheuma sehr bewährt. Besonders tiefenwirksam ist die Propolis-Salbe aus dem Bienenstock, denn sie wirkt auch entzündungshemmend.